Archive

Posts Tagged ‘culture’

Besuch der Wiener Hofburg

January 10th, 2012 No comments

Mit dicker Winterkleidung gewappnet, zogen wir kurz vor dem Jahreswechsel los um die Wiener Hofburg zu erkunden. Der eisige Wind hielt niemanden von dieser Entdeckungstour  der  Hofburg und der Augustiner- und Michaelerkirche ab. Letztere beeindruckte vor allem durch ihr Alter, die Michaelerkirche ist eine der ältesten Kirchen Wiens und war bereits im 13. Jahrhundert eine von drei Pfarreien. Berühmt geworden ist sie vor allem durch ihre Gruft, in der einige der Bestatteten aufgrund der besonderen klimatischen Verhältnisse mumifiziert wurden.

* Es war super auch andere Sehenswürdigkeiten am Weg zu sehen, nicht nur die Hofburg. (Fabio, Italien, 31J)

* Der Spaziergang war sehr gut aber es war viel zu kalt. Man hätte sich schon früher treffen sollen. (Frederica, Italien, 19J)

*************************

Wrapped in warm clothes against the icy winter wind, we started out to explore the Hofburg and the Augustiner- and Michaelerchurch a few days before New Year. The church of St. Michael is one of the oldest in Vienna, it was one of three parishes in the 13th century. Famous catacombs are beneath it, in which many corpses did not decay, but mummify.

* It was really nice, seeing other sights on our way, not just  the Hofburg. (Fabio, Italy, 31J)

* The walk was very nice, but very cold too I-) (Frederica, Italy, 19J)

    Brauchtum der Weihnachtszeit

    December 12th, 2011 No comments

    400px Krampus Morzger Pass Salzburg 2008 04 Brauchtum der WeihnachtszeitIm Dezember und Januar kann man in Österreich wilde Gestalten beobachten, die in Rudeln Weihnachtsmärkte und andere Veranstaltungen unsicher machen. Ausgestattet mit Ruten, Ketten, Glocken und allem was Lärm macht laufen die Perchten auf, unterteilt in Schön- und Schiachperchten. Erstere treten tagsüber auf und wünschen den Menschen Glück und Segen, während die Schiachperchten vor allem abends und nachts aktiv werden. Traditionell finden ihre Läufe in den Rauhnächten zwischen Weihnachten und dem 6. Januar statt und dienen dazu die bösen Geister des Winters auszutreiben. Ähnliche Bräuche gab es bereits in germanischer Zeit, vermutlich gehen die Perchtenläufe darauf zurück. Wenn also in nächster Zeit eine schreckenerregende Figur auf euch zukommt: Nicht erschrecken! Er meint’s nur gut.

    ******************

    In December and January frightful figures can be seen at Austria’s christmas markets. Equipped with rods, chains and bells the “Perchten” take stage; divided into “Schön-” and “Schiachperchten” (nice and gross ones). The first kind emerges during the day, wishing people luck; the second kind is a night creature. Traditionally, their runs take place between Christmas Eve and the 6th of January in order to dispossess bad winter ghosts. Similar cults are known from Germanic and Roman times. Should a creepy figure approach you in the next few weeks: Don’t be afraid – it’s just trying to bring you luck.!

      Der Nikolaus

      December 6th, 2011 No comments

      nikolaus Der NikolausEin Fixpunkt der Vorweihnachtszeit ist der 6. Dezember – der Tag des Heiligen Nikolaus. Ursprünglich geht dieser Brauch auf den Heiligen Nikolaus von Myra zurück, und die kirchliche Legende, nach der drei Knechte von ihrem Herrn Geldstücke nach ihren Fähigkeiten anvertraut bekamen um danach Rechenschaft über deren Verwendung abzulegen. Darum fragt der Nikolaus auch heute noch die Kinder ob sie im vergangenen Jahr brav oder doch unartig waren. In Österreich ist es vor allem in ländlichen Gegenden üblich, das ehrenamtliche Nikoläuse von Haus zu Haus ziehen um dort die Kinder zu besuchen. Auch auf beinahe jedem Weihnachtsmarkt findet man den bärtigen Geschenkebringer. Begleitet wird er von einem unheilvollen Gesellen, dem Krampus. Diese Figur hat ihre Wurzeln wohl in vorchristlichem Brauchtum, geht auf die römischen Saturnalien oder die Panverehrung zurück. Er ist das Pendant zum gütigen Nikolaus, wird durch diesen im Zaum gehalten. Obwohl äußerlich oft Ähnlichkeiten bestehen, ist der Krampus nicht mit den verbreiteten Perchten zu verwechseln – mehr von diesem österreichischen Brauch in Kürze!

      *******************************

      An important date in the weeks before Christmas Eve is the 6th of December – St. Nicholas’ Day. This tradition has its roots in the story of St. Nicholas of Myra and the tale of the three servants, who got money from their master according to their abilities and had to account for the use of it. Today, St. Nicholas still asks the children whether they have been good or bad throughout the year. In Austria, especially in the rural areas, voluntary St. Nicholas’ go from house to house, much to the delight of the children. Nowadays, you can find St. Nicholas at many christmas markets. He is often accompanied by a strange and eerie guy – the Krampus. This unsightly figure has its roots in pre-christian times, probably the Roman Saturnalia or the Pan cult. He displays tamed evil; in tales he is the one who punishes naughty children. Today, he is the counterpart of the kindhearted St. Nicholas. He bares resamblance to the “Perchten”, a tradition of the Alpine countries, which we will take on in our next issue.

       

        Wohin in Wien?

        December 6th, 2011 No comments

        schilder Wohin in Wien?Wien – eine Weltstadt die durch ihr reiches Angebot an Architektur, Kunst, Kultur und Musik überzeugt. Jeden Tag gibt es Neues zu entdecken. Aber was gibt es tatsächlich alles zu sehen und wofür soll man sich bloß entscheiden?

        Wir verraten Euch die aktuellsten Tipps zu Kultur, Kulinarik, Film, Party usw. Schaut rein, es ist für jeden etwas dabei!

        **********************************

        Vienna – a metropolis that impresses with its rich variety of architecture, arts, culture and music. There is something new to discover every day. But what is there really to see and what should one opt for?

        We will give you the latest tips on culture, food, films, clubbing etc. Take a look, there’s something for everybody!

        02.12. – 08.12.2011

         

          15 Minuten Ruhm

          November 30th, 2011 No comments

          wien info1 15 Minuten RuhmSei der Star im Video zu deiner persönlichen Wien Tour. Gelange mit nur wenigen Klicks zu 15 Minuten Ruhm und lerne dabei auch noch Wien kennen – die lebenswerte Metropole an der der Donau.

          http://tour.wien.info/de

          ******************************************

          Be the star in the video of your personal tour of Vienna. Reach your 15 minutes of fame with only a few clicks and, at the same time, get to know Vienna – the livable metropolis on the Danube.

          http://tour.wien.info/de

            Wohin in Wien?

            November 25th, 2011 No comments

            schilder Wohin in Wien?Wien – eine Weltstadt die durch ihr reiches Angebot an Architektur, Kunst, Kultur und  Musik überzeugt. Jeden Tag gibt es Neues zu entdecken. Aber was gibt es tatsächlich alles zu sehen und wofür soll man sich bloß entscheiden?

            Wir verraten Euch die aktuellsten Tipps zu Kultur, Kulinarik, Film, Party usw.  Schaut rein, es ist für jeden etwas dabei!

            **********************************

            Vienna – a metropolis that impresses with its rich variety of architecture, arts, culture and music. There is something new to discover every day. But what is there really to see and what should one opt for?

            We will give you the latest tips on culture, food, films, clubbing etc. Take a look, there’s something for everybody!

              Himmlische Traditionen

              November 24th, 2011 No comments

              linzer augen Himmlische TraditionenAm Samstag ist es offiziell – die Adventszeit ist da und mit ihr alle leckeren Weihnachtstraditionen. Rund zwei Drittel aller Österreicher geben an, dass sie in der Vorweihnachtszeit Kekse backen, gekauft wird nur wenig. Die Großelterngeneration war noch stolz darauf, mindestens 10, oft aber bis zu 30 verschiedene Sorten vorrätig zu haben. Dazu gehörten vor allem die beliebten Vanillekipferl, für deren Herstellung jede Familie ein spezielles Rezept hütete. Aber auch Kokosbusserl, Linzer Augen, Butterkekse, Pfeffernüsse, Rumkugeln, Ingwerplätzchen und viele mehr wurden aufgetischt. Auch heute wird gerne und fleißig gebacken, schließlich schmeckt nichts besser zum heißen Punsch oder Kakao wie ein Teller selbstgemachter Kekse. Für alle Neugierigen haben wir hier ein Rezept für Linzer Augen, eine der ältesten Kekssorten.

              ***********************************************

              Read more…

                Graffiti am Donaukanal

                November 8th, 2011 No comments

                Biene 190x180 Graffiti am DonaukanalWer schon einmal den Donaukanal entlang gewandert ist, dem wird etwas aufgefallen sein. Hier reihen sich Graffiti an Graffiti, eines ausgefallener als das andere. Die Wände sind zur Benutzung für Sprayer freigegeben und entsprechend markiert. Man sieht an der Begrenzung des Wasserkanals Meeresungeheuer aufsteigen, phantastische Kreaturen an den Wänden und Schriftzüge. Aber auch politisch kritische Graffitis gibt es, sei es eine Welt die im Müll untergeht, oder ein sanfter Seitenhieb auf die EHEC-Hysterie in Europa. „Die Gurken schlagen zurück“ – Graffiti kann also auch zeitkritisch sein. Wer sich für diese Straßenkunst interessiert, findet hier von Anfängerarbeiten bis zu Kunstwerken reichlich Auswahl – und kann selbst seine Künste versuchen.

                *************************

                If you have ever walked the Danube canal, you may have noticed something quite striking: graffiti everywhere, one more unusual than the other. The walls are authorised for sprayers and accordingly marked. You can see water creatures seemingly coming out of the Danube, phantastic beasts and writings on the wall. There are also political and critical graffiti. A picture of the world drowning in trash, for instance, or a subtle comment on the EHEC-hysteria in Europe. „The cucumbers strike back“. As we can see, graffiti can also be time-critical. If you’re interested in street culture, the Danube canal shows a range of works of art from beginners to pros. Give it a go, try it for yourself!

                 

                  Die Wiener Kaffeehausliteratur

                  March 16th, 2011 No comments

                  Cafe Griensteidl 1896 Die Wiener Kaffeehausliteratur„Das Kaffeehaus erspart uns sozusagen die Wohnung.“

                  Man könnte es kaum treffender sagen als Egon Erwin Kisch. Die Kaffeehauskultur wurde um die Jahrhundertwende zum Wohnzimmer von Künstlern und Literaten. Man bezeichnet das damalige Lebensgefühl als Fin de siècle, ein Schwanken zwischen Euphorie und Depression, Überdruss und Überschwang. In Wien waren zuerst das Café Griensteidl, danach das Café Central ein zentraler Anlaufpunkt für künstlerisch Interessierte. Man ging ins Café um Zeitung zu lesen, Kaffee zu trinken und Ideen auszutauschen. Die dort verkehrenden Stammgäste ließen sie sich nicht selten sogar ihre Post ins Café bringen – sie waren ohnehin kaum zu Hause. 
                  Die Kaffeehausliteratur wurde von dieser einzigartigen Gemeinschaftswirkung und dem gesammelten Wissen beflügelt. Autoren, wie Arthur Schnitzler, Stefan Zweig oder Hugo von Hofmannsthal, tauschten ihre Texte mit befreundeten Künstlern, holten sich Anregungen, diskutierten und bereicherten einander. Ein Ende fand die klassische Kaffeehauskultur mit dem Anschluss Österreichs an Hitlerdeutschland.

                  ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

                  „The coffeeshop spares us our home, so to speak.“

                  You can’t say it much better than Egon Erwin Kisch. The culture around the coffeeshops reached a first climax around 1900. Cafés became the living room of many artists and literats. They reflected on the arts, their thoughts generally displaying euphoria and depression, decadence and a fascination for death. In Vienna the „Café Griensteidl“, and later the „Café Central“  were central meeting points for people interested in literature. People went to cafés to read  the paper, have a coffee and exchange ideas. Even daily mail was sent to the cafés – regular guests were hardly at home, after all.
                  The „Kaffeehausliteratur“ was inspired by this unique community. Authors, such as Arthur Schnitzler, Stefan Zweif g and Hugo von Hofmannsthal, exchanged their manuscripts with other artists and discussed their ideas and wishes. This tradition came to an end with the incorporation of Austria into the Third Reich.

                    Vienna Culture Guide: Discover Mozart in Vienna!

                    February 2nd, 2010 No comments

                    vienna 80x80px Vienna Culture Guide: Discover Mozart in Vienna!mozart Vienna Culture Guide: Discover Mozart in Vienna!More than 200 years after his death Mozart’s fame is still uncontested. Wolfgang Amadeus Mozart’s biography is closely linked to the city of Vienna. In his last 10 years, his Viennese years, Mozart busily composed some of his masterpieces. Vienna, to quote Mozart, is the best place in the world for his metier. Read more here!