Am 11. November wird in großen Teilen der Welt Faschingsbeginn gefeiert. Aber das ist nicht der einzige Grund zu feiern, hier in Österreich gedenkt man an diesem Tag dem Heiligen Martin – und das mit einer ganzen Reihe von Traditionen!

Hintergrund

Die Legende besagt, dass der Soldat Martin von Tours in einer kalten Nacht einen frierenden Bettler getroffen hat. Ohne zu zögern nahm er sein Schwert, teilte seinen Mantel in 2 Stücke und gab dem Bettler die Hälfte. In dieser Nacht erschien ihm Christus, der ihm offenbarte, dass er selbst der Bettler gewesen ist und Martin ließ sich taufen.

Österreichisches Brauchtum & Traditionen: Der Martinitag

Martinigans

10 Jahre danach sollte er Bischof werden, hatte aber Angst vor der Verantwortung und versteckte sich in einem Gänsestall. Die Tiere begannen jedoch laut zu schnattern und verrieten Martins Versteck.

Auch heute spielen Gänse am Martinstag noch eine Rolle: in Gedenken an die Geschichte des Heiligen Martin werden rund um den Martinitag Gänse zubereitet und gemeinsam mit Freunden in geselliger Runde gegessen.

Österreichisches Brauchtum & Traditionen: Der Martinitag

Laternenumzug

Vor allem in Kindergärten und Volksschulen finden am Martinitag im ganzen Land Laternenumzüge statt. Dabei gehen die Kinder mit selbst gebastelten Laternen durch die Stadt und singen Martinilieder. Das berühmteste Lied ist „Ich gehe mit meiner Laterne…“.

Gibt es diesen oder einen ähnlichen Brauch auch bei dir zu Hause?