Der Actilingua Stadtspaziergang zum StephansdomAm Sonntag fand wieder einer der regelmäßigen Spaziergänge von ActiLingua statt. Das Ziel war diesmal ein Ort direkt im Herzen Wiens: der Stephansdom, eines der bekanntesten Wahrzeichen der österreichischen Hauptstadt.

Unter dem Motto “Legenden rund um den Stephansdom – eine Sehenswürdigkeit und ihre Geschichte” lernten die Gäste sowohl etwas über die Geschichte Wiens als auch über die vielen Mythen, die sich um den Stephansdom drehen. Wir haben die ActiLingua-Sprachlehrerin Christina und ihre Gruppe beim Ausflug begleitet!

 

 

 

 

 

 

Der Treffpunkt stellte die Gruppe gleich vor die erste Frage, denn der Haupteingang des Stephansdoms wird auch als Riesentor bezeichnet, aber was hat es damit eigentlich auf sich? Daneben erfuhr die Gruppe auch geschichtliche Fakten, zum Beispiel wie sich der Dom von einer einfachen Kirche über die Jahrhunderte zu einer bedeutenden Kathedrale entwickelte.

Uns wurde auch erklärt, dass der Südturm 136 Meter hoch ist, während der Nordturm deutlich niedriger und weniger auffällig ist. Aber dazu später mehr.

Die Architektur des Stephansdoms anhand eines Modells

Als Nächstes sahen wir uns die Südseite des Gebäudes an. An einem bronzenen Modell erzählte unsere ActiLingua-Sprachlehrerin Christina von den vielen Angriffen, die der Stephansdom im Laufe der Geschichte erlebte. Immer wieder wurde der Dom durch Kriege in Mitleidenschaft gezogen – zuletzt am Ende des Zweiten Weltkriegs, als ein Brand auf das Dach der Kirche übergriff.

Schon wenige Jahre später konnte der Dom aber wieder eröffnet werden, denn auch für die Wiener Bevölkerung ist er ein unverzichtbarer Teil der Stadt.

Auch wenn der Stephansdom teilweise eingerüstet ist, kann man einiges über die Bauweise erfahren

Auf der Nordseite des imposanten Domes hören wir dann, wieso der Stephansdom nie einen zweiten Turm bekommen hat: Die Legende um einen Baumeister, der durch einen Pakt mit dem Teufel den Turm nicht fertigstellen durfte, ist eine bekannte Wiener Sage.

In Wirklichkeit liegt es aber wohl an deutlich alltäglicheren Gründen. Nachdem der erste Turm fertig gebaut war, hatte die Kirche mit einem Verlust an Gläubigen und auch mit Geldnöten zu kämpfen – der Bau wurde also einfach eingespart.

Der Stephansdom ist mit zahlreichen Verzierungen geschmückt

Bevor es zum Abschluss der Tour ins Innere des Domes ging, sahen wir uns noch einmal die Fassade an, und konnten die vielen Ornamente bewundern. Die steinernen Wasserspeier sind detailreich gestaltet und stammen zum Teil aus dem 15. Jahrhundert.

Im Dom betrachteten wir dann die verschiedenen Altäre, die Kanzel und die beeindruckende Dachkonstruktion, bevor der offizielle Teil der Führung vorbei war und die Teilnehmer auf eigene Faust den Stephansdom besichtigen konnten.

Am Ende war sich die Gruppe einig: Der Ausflug hat sich gelohnt und es wurde viel Neues gelernt. Und die nächste Aktivität im Rahmen des ActiLingua Kultur – und Freizeitprogramms möchte niemand verpassen!

Zufriedene Gesichter bei der Actilingua Gruppe