Das römische Wien

Michaelerplatz in der Wiener Innenstadt Der römische Grenzposten Vindobona war vom 1. bis 5. Jahrhundert vor Christus nur einer von vielen an der Nordgrenze des Römischen Reichs, dem Limes. Carnuntum, die Hauptstadt der römischen Provinz Pannonia, war ganz in der Nähe: ein bisschen östlich und direkt an der Donau. Carnuntum übertraf Vindobona deutlich an Bedeutung und konnte sich als Knotenpunkt bis ins späte Altertum behaupten. Heute kann man dort ausgedehnte römische Ausgrabungen bewundern. Zusätzlich gab es noch eine Zivilstadt mit dem Namen Vindobona, ungefähr dort, wo heute das Gebäude der ActiLingua Academy steht. Sie wurde in der Zeit der Völkerwanderung vollständig zerstört.

Auch vom Grenzposten Vindobona hat nur wenig die Zeit überdauert. Das mittelalterliche Wien wurde auf römischen Ruinen erbaut. Die römische Geschichte ist hauptsächlich durch historische und archäologische Texte zugänglich, oder aber durch einen einfachen Spaziergang durch die Topographie des modernen Wiens. Denn in der Anordnung der Gebäude und in der Benennung der Straßen sind die römischen Wurzeln Wiens noch gut erkennbar.

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